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Insgesamt stehen acht Springbrunnen auf dem Viktualienmarkt. Es sind zwei "einfache" Brunnen; sechs Springbrunnen erinnern an populäre Münchner Schauspieler.
Dies ist einer der zwei "einfachen" Brunnen auf dem Viktualienmarkt.
Es ist der Honigbrunnen. Der Name "Honigbrunnen" leitet sich aus der direkten Nachbarschaft des Trinkbrunnens zum Honighäusl ab. Die gusseiserne Säule und das Muschelkalkbecken wurden jedoch erst bei der Brunnenumsetzung im Jahre 1974 auf dem Viktualienmarkt zusammengestellt.
Zuvor stand die Brunnensäule, die aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg stammt, in Gern an der Baldurstraße. Die gusseisernen Ar-beiten stammen aus der Eisengießerei Bopp und Reuther aus Mannheim, das rechteckige Brunnenbecken aus Kirchheimer Muschelkalk wurde in München von dem Steinmetz Karl Oppenrieder hergestellt. Der Viktualienmarkt (sprich: Fiktualienmarkt) ist Münchens größter Lebensmittelmarkt. Täglich werden Blumen, Obst und Gemüse - aus der Region, aus Bayern, aus Deutschland und aus allen Ländern der Erde - , Kräuter, Käse, Wurstwaren und Fisch angeboten. Es ist ein Erlebnis, über den Viktualienmarkt zu schlendern. Bis 1807 verkauften die Händler und Metzger ihre Waren an den Markttagen dicht gedrängt am Marienplatz. Um das Chaos zu beseitigen, verlegte König Ludwig I. die Verkaufsstände auf den Hof des ehemaligen Heiliggeistspitals, der heute unter dem Namen Viktualienmarkt bekannt ist.