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Der Springbrunnen (1952) steht im Innenhof eines Weinlokals, das sich in einem der ältesten Häuser Münchens im historischen Stadt-kern gleich ums Eck vom Rathaus befindet. Dieses nahezu noch originale und unter Denkmalschutz stehende Münchner Bürgerhaus mit seinen prächtigen Gewölben, dem Laubenhof und dem letzten profanen gotischen Treppenturm mit Schnecke wurde 1551/1552 erbaut. Das stattliche spätgotische Haus mit der 1552 von Hans Mielich bemalten Fassade beherbergte früher die Stadtschreiber. Im Nebenhaus Nr. 7 komponierte Mozart 1780/81 seinen "Idomeneo". Erst im letzten Jahrhundert wich in den Räumen das Handwerk der Gastronomie. Zuletzt residierte hier einige Jahre der "Weinstadl". Ende 2001 zog hier der "Hofer" ein. Aschermittwoch 2002 wurde der ex-Weinstadl für 2 Monate zugesperrt und von Architekt Josef Angermeier aufwändig umgestaltet. Nun präsentiert er sich seit dem 2. Mai 2002 in frischen Glanz der Öffentlichkeit. Auf dem Brunnen steht der Schriftzug: "Sonnenschein unseren Reben -  Friede dem Vaterland". Die Figur soll den Gründer des alten Weinlokals "Weinstadl" Giese darstellen.