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Nach einer jahrelangen Generalsanierung wurde das aus dem Jahre 1896 stammende "Deutsche Theater" in 2014 wieder eröffnet.
Im Zusammenhang mit den Renovierungsarbeiten wurde auch der Faun-Brunnen restauriert.

In der römischen Mythologie gilt Faun als Feld- und Waldgott, Gott der Berge und Triften, Schutzgott des Ackerbaus und der Viehzucht. Wie sein griechisches Pendant, der Gott Pan, sorgt Faunus für die Fruchtbarkeit von Mensch und Tier, erschreckt die Menschen in Haus und Wald (dass sie in panischer Angst davonlaufen), auch durch böse Träume, und erscheint oftmals nicht als ein einzelnes Wesen, sondern als große Zahl von Faunen.

Der Brunnen wurde im Jahre 1896 von Alexander Blum, Josef Rank und Carl Fischer gestaltet. Auf einem Tuffsteinsockel sitzt Faun mit seiner Hirtenflöte; zwei Knaben leisten ihm Gesellschaft.